PROPHET ELIJA 
IN DER EINSIEDELEI 
HL. KLEINE THERESE MIT DER KARMELSKÖNIGIN UND DEM JESUSKIND 
KLOSTERGARTEN 
SPIRITUALITÄT

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Die Berufung des Karmel bedeutet, „in der Gefolgschaft Jesu Christi zu leben“ und „Tag und Nacht im Gesetz des Herrn zu betrachten und im Gebet zu wachen“.
(vgl. Konstitutionen 1991, Nr. 60)

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„Es lebt der Herr, vor dessen Angesicht ich stehe!“
(Hl. Prophet Elija, 1 Kön 17,1)

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Die Berufung zum Beten und zur Kontemplation darf sich nicht in der Teilnahme an den für das Gebet festgesetzten Zeiten erschöpfen. Das gesamte Leben soll zu einem Gebet werden, in der Suche nach der Vereinigung mit Gott.

(Konst. 1991, Nr. 61)

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Seinem innersten Wesen nach verlangt das Teresianische Charisma, daß das Gebet, die Weihe an Gott und alle Kräfte einer Unbeschuhten Karmelitin auf das Heil der Seelen ausgerichtet sind.
(Kons. 1991, Nr. 10)

„Ich halte mich ganz nahe beim Königsthron und liebe für alle jene, die im Kampf stehen!“
(Hl.Theresia vom Kinde Jesu)

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In Übereinstimmung mit dem Ideal der hl. Mutter Teresa von Avila leben die Unbeschuhten Karmelitinnen ihr kirchlich-kontemplatives Leben in einem Klima der Ausgewogenheit zwischen Einsamkeit und Schweigen einerseits und dem Leben in schwesterlicher Gemeinschaft andererseits, in einer Familie, die dem kleinen 'Kollegium Christi' nachgebildet ist. Ihre Mitte ist die Liebe zum Herrn und ihre Norm die schwesterliche Liebe, verbunden mit hochherziger Selbstverleugnung im Geist des Evangeliums.“

(vgl. Konst. 1991, Nr. 11)

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„Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirb, bringt es reich Frucht.“
(Joh 12,24)

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„Die Liebe hat Christus zur Selbsthingabe bis hin zum höchsten Opfer am Kreuz geführt. Auch unter seinen Jüngern gibt es keine echte Einheit ohne diese bedingungslose gegenseitige Liebe, die Verfügbarkeit zum Dienst unter Einsatz aller Kräfte erfordert, Bereitschaft, den anderen so, wie er ist, ohne Vorurteil anzunehmen, die Fähigkeit, auch „siebenundsiebzigmal“ zu vergeben (Mt 18,22), den Willen, keinen zu verurteilen (vgl. Mt 7,1-2).“
(Johannes Paul II.: Vita consecrata, Nr. 42)

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So ist unser Vorbild die Liebe, die der Meister seinen Jüngern ans Herz gelegt und in der Hingabe seines Lebens erwiesen hat (vgl. Joh 15,12f).
(vgl. Konst. 1991, Nr. 87)

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Quelle und Höhepunkt des Gemeinschaftsleben ist die Eucharistie, Zeichen der Einheit und Band der Gemeinschaft in Christus.
(Konst. 1991, Nr. 89)

„Wer seinen Nächsten nicht liebt, der liebt auch Dich nicht, mein Herr; denn mit so viel Blut sehen wir die so große Liebe bewiesen, die Du zu den Kindern Adams hast.“
(Hl. Teresa von Avila, Rufe 2,2)

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„... ich begriff, daß dieKirche ein Herz hatte und daß dieses Herz von Liebe entflammt war. Ich begriff, daß einzig die Liebe die Glieder der Kirche handeln ließ... Ja, ich habe meinen Platz in der Kirche gefunden ... ; im Herzen der Kirche, meiner Mutter, will ich die Liebe sein“.

(Hl. Therese vom Kinde Jesu)

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Die Berufung der Unbeschuhten Karmelitinnen ist also in ihrem Wesen kirchlich und apostolisch. Das Apostolat, dem sich nach dem Willen der hl. Teresa ihre Töchter widmen sollen, ist rein kontemplativ; es besteht im Gebet und in der Hingabe mit der Kirche und für die Kirche und schließt jede Art von aktivem Apostolat aus.
(vgl. Konst. 1991, Nr. 126)

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„Nicht die menschliche Tätigkeit kann uns retten, sondern das Opfer Christi. Daran Anteil zu haben, ist mein Verlangen.“
(Hl. Teresia Benedicta a Cruce /Edith Stein)

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„Wahrlich, ein Fünklein reiner Liebe ist im Angesicht des Herrn mehr wert und von größerem Gewinn für die Kirche als alle anderen Werke zusammen“.
(Hl. Johannes vom Kreuz)

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