VON DER STRAßE AUS 
FESTGOTTESDIENST IN UNSERER KLOSTERKIRCHE 
ZELLE 
HL. JOSEF 
KIRCHE UND KLOSTER

Unsere Kirche

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Unsere Klosterkirche ist dem Herzen Jesu geweiht

Wer im Osten der Stadt Düren unsere Klosterkirche betritt, findet sich in eine Atmosphäre der Stille versetzt. Läßt er diese ein wenig auf sich wirken, werden ihm der einfache Altar, das dunkelfarbige, goldüberzogene Kreuz, das große Gitter, das in seiner Mitte den Tabernakel mit dem Allerheiligsten birgt, zum zeichenhaften Hintergrund und lassen ihn etwas erahnen von der Aufgabe und auch der geistigen Struktur des Karmelordens. Er wird eingeladen, in stillem Gebet dem lebendigen und allgegenwärtigen Gott näherzukommen und ihm Welt und Leben anzuvertrauen.

Die heutige schlichte Gestalt des Kirchenraumes wurde durch die Renovierung von 1963/64 bestimmt. Während dieser Renovierung wurden auch die vom Krieg immer noch beschädigten Fenster nach Entwürfen des Künstlers Ludwig Schaffrath neu verglast.

Der Kirchenraum

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Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen.

Joh 1,14

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Das Altarkreuz Heilige Familie

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Blick zum Chorgitter mit dem Tabernakel in der Mitte

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Richtet euren Blick auf den Gekreuzigten, und alles wird für euch unbedeutend.

(Hl. Teresa von Avila, Wohnungen VII, 4,8)

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Kreuzweg von Josef Krautwald Die vierte Kreuzwegstation

Am Friedhof

Am Friedhof

Die Kirchenfenster

Bei dir, o Herr, ist die Quelle des Lebens, in DEINEM Licht schauen wir das Licht. (Ps 36)

Während der Renovierung 1963/64 wurden auch die vom Krieg immer noch beschädigten Fenster nach Entwürfen des inzwischen namhaft gewordenen Künstlers Ludwig Schaffrath neu verglast.

Viele Symbolgebilde des Künstlers lassen auf Wege, Straßen und Bahnen schließen. So dürfte auch mit den 10 Fenstern in unserer Kirche ein Weg bezeichnet sein, ein Kreuz-Weg als Weg ins Licht, der dann ganz und gar die Antwort auf unseren Raum wurde.

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Sind wir durchs Portal geschritten, müssen wir uns umdrehen, um die erste Lichtspur auf
der Orgelbühne zu entdecken. Das Fenster dort am Anfang kann dann mit seinem Weiß
ein Sinnbild der Taufe sein, ein Sinnbild österlichen Geschehens, das sich als Frucht des
Kreuzes schon im voraus an Maria, der Unbefleckt Empfangenen und Mutter Jesu, ereignete.
Für sie, die den Kreuzweg des Herrn in Treue mitging, und die uns als die „Königin des Karmel“
zur Nachfolge einlädt, steht die abstrakte Form einer Blüte, in die sich das Licht ergießt.

Beim Weiterwandern umsäumen Kreuze - als jenes Höhe und Tiefe, Länge und Breite einholende Ursymbol - den Weg. Jedes Menschenleben hat seine eigenen Kreuze, in den Fenstern sind es solche, wie die Kunst sie in verschiedenen Epochen und Kulturen vorfand – wie sie sie gestaltete und benannte.

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Wenn wir die Fenster miteinander vergleichen, stellen wir viel Gemeinsames fest. Sämtliche Kreuze befinden sich im unteren Drittel. Sie sind hell, weiß, bzw. grau getönt, gleichsam von Ostern her schon durchlichtet von DEM, der den Fluch des Kreuzes hinwegnahm und es segensträchtig machte.

Über den Kreuzen ist der betonteste Teil der Fenster in der blauen Farbe des Göttlichen. Scheint die Sonne auf diese Gläser, leuchten sie verhalten in vielen Schattierungen, während sie an dunklen Tagen schwer auf den Kreuzsymbolen lasten. Sie könnten an die Wolkensäule erinnern, in der Gott wohnte und den Israeliten beim Auszug aus Ägypten, wie später Christus uns auf dem Weg in die Freiheit und letztlich hinauf in SEIN LICHT, wegweisend voranzog; denn zu beiden Seiten dieser an einer Stelle lichtdurchbrochenen Blaufelder wirken die schmalen, waagerecht liegenden und jedesmal von dunklen Bleiruten abgegrenzten, weißen Glasstreifen wie Treppenstufen, die oben in den gotischen Spitzbögen wieder in weiße Ornamentik münden.

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Das Henkelkreuz

Das Griechische
Kreuz

Das Doppelkreuz

Das Gabelkreuz

Das Petruskreuz

Das Andreaskreuz

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In der Apsis ist das Ziel erreicht, das vorher immer nur angedeutet war.
Hier endet der Weg in Fenstern, die keine verhüllende Farbe mehr zeigen,
sondern allein die Fülle der Farben in Weiß.



Dreifaltig (in den drei Fenstern) gießt sich der Göttliche Gnadenstrom in
seine Geschöpfe, die wie Brunnen von der Quelle empfangen und weitergeben.

Nicht mehr durchlichtete Kreuze sind hier, sondern das Licht selbst ist es,
das sich unmittelbar schenkt.

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Unser Kloster - Klausur

„Der Heilige Geist, der Jesus in die Wüste geführt hat (vgl. Lk 4,1), lädt die Nonne ein, die Einsamkeit Jesu Christi zu teilen, der sich „kraft des ewigen Geistes“(Hebr 9,14) selbst dem Vater darbrachte. Die einsame Zelle, das geschlossene Kloster sind der Ort, an dem die Nonne als Braut des fleischgewordenen Wortes ganz mit Christus in Gott vertieft lebt.“ (Verbi sponsa)

Die Klausur erstreckt sich auf den gesamten Wohnbereich der Schwestern, einschließlich des ihnen vorbehaltenen Gartens und Grünlandes. Die Umgrenzung des Klausurgeländes ist in Form einer materiellen Abtrennung zu errichten, so daß die einer Teresianischen Kommunität eigene Zurückgezogenheit und Sammlung bewahrt und zudem jegliches Betreten oder Verlassen verhindert wird. (vgl. Konst. 1991, 110)

In der ganzen Bauweise und Innengestaltung des Klosters soll ein Klima der Einfachheit, des Friedens und des Gebetes zum Ausdruck kommen. (vgl. Konst.1991, 85)

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Es ist eine kostbare Olive,
Das heilige Kreuz,
Das uns mit seinem Öl salbt
Und uns Licht gibt.
Meine Seele, nimm das Kreuz
Mit großem Trost,
Denn es allein ist der
Weg zum Himmel.

(Hl. Teresa von Avila, Gedichte)

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Das Kreuz im Kreuzgang
des Klosters

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Prager Jesulein

Schwesternchor

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"Das innere Gebet ist eine Gemeinschaft, in der die Heiligste Dreifaltigkeit den Menschen, das Abbild Gottes, sich "ähnlich" gestaltet."

(vgl. KKK Nr. 2713)

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Im Chor - Gottesmutter mit Jesuskind und hl. Josef

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Orgel im Schwesternchor

Innenhof

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Wohin ich auch gehe, mein Gott, ich gehe mit DIR! So will ich überallhin für Dich gehen.

(Hl. Johannes vom Kreuz)

Kreuzweg an der Klostermauer

Kreuzweg an der Klostermauer

Vor dem Schwesternchor

Kreuzweg an der Klostermauer

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Unser Friedhof



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